Die Kirchengemeinde Bladenhorst‐Zion feiert Gottesdienst
an ungewöhnlichen Orten



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Unter dem Motto „Gotteshaus ist überall“ feierte die evangelische Kirchengemeinde Bladenhorst unlängst im Deutschen Bergbaumuseum Bochum unter Tage einen Gottesdienst. Es ist bereits der zweite Gottesdienst, den die Gemeinde dort unter Tage feiert. Vor fast genau 6 Jahren hat die Gemeinde bereits dort einen Gottesdienst gefeiert. In diesem Jahr folgte sie einer Einladung von Professor Brüggerhoff, Direktor des Museums, der gegenüber dem Gemeindemitarbeiter Heinz‐Jürgen Steinbach anlässlich einer Kirchschicht des Landesverbandes der Berg‐ und Knappenvereine NRW in Geldern die Einladung ausgesprochen hatte.

Die Kirchengemeinde hat diese Einladung sehr gerne angenommen und mit 70 Gemeindegliedern den Gottesdienst vor Ort gefeiert. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Niels Nieborg gestaltet. Die Organisation und Vorbereitung lag in den Händen von Heinz‐Jürgen Steinbach.

Erstmalig ging die Gemeinde auch den Weg, den Gottesdienst filmisch festhalten zu lassen. Roland Schönig mit seinem Team vom Mondkanal Herne realisierten das Vorhaben und nahmen den Gottesdienst auf und erstellten eine Kurzversion fürs Internet und eine Vollversion, die in der Gemeinde gezeigt wird.

Nach dem stimmungsvollen Gottesdienst im Bergbaumuseum in Bochum werden Gottesdienste an besonderen Orten nun einen ständigen Platz im Gemeindeleben einnehmen.

So wird – vorbehaltlich einer entspannten Situation mit der Pandemie – am 28. Juni wieder in Schloss Bladenhorst ein Gottesdienst stattfinden.

In den Sommerferien wird auf dem Sportplatz der Spielvereinigung Horsthausen ein Gottesdienst gefeiert.

Und am 13. September werden wir am Tag des Denkmals einen weiteren Gottesdienst an einem besonderen Ort feiern: Auf dem Lastkahn OSTARA, dem Museumsschiff des Landschaftsverbandes Westfalen‐Lippe in Henrichenburg, werden wir unter Deck einen Gottesdienst halten. Im Anschluss wird es einen Imbiss dort geben.

Für Sportliche wird eine Radtour dorthin geplant und für die, die es ruhiger angehen lassen wollen, wird ein Bus eingesetzt.

Auf die Gottesdienste wird rechtzeitig hingewiesen.