News‐Artikel

Highlights in Zeiten von Corona

Beschwerlich ist auch der zweite Lockdown, und wir leben und versuchen damit zu leben. In all der Herausforderung und allen Schwierigkeiten gibt es immer auch besondere Momente.

Es war ein langer Sommer mit viel gutem Wetter und das half, die Situation zu nehmen. Wir konnten persönliche Konfirmationen feiern und die neuen KonfirmandInnen begrüßen (Bild 1, Bild 2).

Wir haben Musik anders im Garten oder die Frauenhilfe im Freien erlebt und haben Kinder‐ und Jugendarbeit anders geleistet. Bei allem gut und ein Stück schönes Leben jetzt in diesen Zeiten war’s.

Besonders schöne Begegnungen gab es, Unvergessliches wie den Besuch einer Taube auf dem Altar in der Zionskirche und natürlich viel Hilfsbereitschaft: Alle spüren, gerade jetzt ist Zusammenhalten entscheidend. Die Kirchengemeinde dankt für Ihre Spenden, die wir anderen zugutekommen lassen konnten, und wie auch besonders für die Spende des Töpferkreises: Für das Abendmahl brauchten wir formschöne Einzelkelche, die der Töpferkreis anfertigte.

Einen herzlichen Dank an den Töpferkreis und Dank allen, die an andere gedacht haben. Wenn wir in diesen Zeiten zurückdenken, können wir für vieles nur danken.
08.11.2020

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Gottesdienst „Feuer und Wasser“

Vielen Dank für den Gottesdienst‐Film zu Johannes dem Täufer. Roland, Uli, Gerd und Team haben den Gottesdienst „Feuer und Wasser“ (Link zu YouTube) als „Gottesdienst an einem anderen Ort“ als Film aufgenommen.

Es gibt schöne Naturaufnahmen von den Ostbachtalteichen. Ein stimmiger Filmgottesdienst: Gedankenpassagen sind passend mit Filmsequenzen ergänzt, ob mit Feuer im Hintergrund oder mit dem Bild vom Isenheimer Altar.
12.10.2020

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Die Kirchengemeinde Bladenhorst‐Zion feiert Gottesdienst an ungewöhnlichen Orten

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Unter dem Motto „Gotteshaus ist überall“ feierte die evangelische Kirchengemeinde Bladenhorst unlängst im Deutschen Bergbaumuseum Bochum unter Tage einen Gottesdienst. Es ist bereits der zweite Gottesdienst, den die Gemeinde dort unter Tage feiert. Vor fast genau 6 Jahren hat die Gemeinde bereits dort einen Gottesdienst gefeiert. In diesem Jahr folgte sie einer Einladung von Professor Brüggerhoff, Direktor des Museums, der gegenüber dem Gemeindemitarbeiter Heinz‐Jürgen Steinbach anlässlich einer Kirchschicht des Landesverbandes der Berg‐ und Knappenvereine NRW in Geldern die Einladung ausgesprochen hatte.

Die Kirchengemeinde hat diese Einladung sehr gerne angenommen und mit 70 Gemeindegliedern den Gottesdienst vor Ort gefeiert. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Niels Nieborg gestaltet. Die Organisation und Vorbereitung lag in den Händen von Heinz‐Jürgen Steinbach.

Erstmalig ging die Gemeinde auch den Weg, den Gottesdienst filmisch festhalten zu lassen. Roland Schönig mit seinem Team vom Mondkanal Herne realisierten das Vorhaben und nahmen den Gottesdienst auf und erstellten eine Kurzversion fürs Internet und eine Vollversion, die in der Gemeinde gezeigt wird.

Nach dem stimmungsvollen Gottesdienst im Bergbaumuseum in Bochum werden Gottesdienste an besonderen Orten nun einen ständigen Platz im Gemeindeleben einnehmen.

So wird – vorbehaltlich einer entspannten Situation mit der Pandemie – am 28. Juni wieder in Schloss Bladenhorst ein Gottesdienst stattfinden.

In den Sommerferien wird auf dem Sportplatz der Spielvereinigung Horsthausen ein Gottesdienst gefeiert.

Und am 13. September werden wir am Tag des Denkmals einen weiteren Gottesdienst an einem besonderen Ort feiern: Auf dem Lastkahn OSTARA, dem Museumsschiff des Landschaftsverbandes Westfalen‐Lippe in Henrichenburg, werden wir unter Deck einen Gottesdienst halten. Im Anschluss wird es einen Imbiss dort geben.

Für Sportliche wird eine Radtour dorthin geplant und für die, die es ruhiger angehen lassen wollen, wird ein Bus eingesetzt.

Auf die Gottesdienste wird rechtzeitig hingewiesen.
12.10.2020


Wie Glauben bekennen?

Warum singen wir nicht auch einmal ein Glaubensbekenntnis?

Leider hat das Apostolische Glaubensbekenntnis mittlerweile mehrere Schwierigkeiten. Sicherlich ist es eine gemeinsame Grundlage. Wir können damit bekennen, was uns Christen wichtig ist. Und jeder weiß, das Glaubensbekenntnis hat die sperrigen‐dogmatischen Punkte, an denen ein Christ zwar ein Leben lang lernen kann, zu denen heutige Menschen aber kaum Zugang finden.

Das Glaubensbekenntnis, alle Christen könnten’s als eine gemeinsame Grundlage sprechen. Gemeindefernere können es aber teilweise schon nicht mehr – die gedruckte Form auf der vorletzten Seite des Gesangbuchs hilft nicht. Wenn es im Gottesdienst gesprochen wird, nur weil es dazugehört, bietet das Glaubensbekenntnis wenig Anreiz zum weiteren Bedenken. Dabei soll doch das Erinnern des Wirkens von Vater, Sohn und Hl. Geist unsere Glaubens‐Erfahrungen mit Gott umreißen. Vielleicht hilft der Wechsel mit neueren Bekenntnissen, das alte, allen gemeinsame Glaubensbekenntnis neu aufzunehmen.

Warum nicht einmal ein erfahrungsbezogenes Glaubensbekenntnis singen. Also nach R. A. Schröders Lied EG könnte auch gedichtet sein:

Wir glauben Gott im höchsten Thron, wir trauen Christus, Gottes Sohn, aus Gott geboren vor der Zeit, schenkt allen er Barmherzigkeit.
Wir glauben Christi heilgem Geist, den Tröster, der den Weg uns weist, der fährt, wohin er will und mag und stark macht, was daniederlag.
Den Geist, der heilig alle macht, lässt Christen Christi Kirche sein, bis wir von aller Sünd und Last befreit ihn schaun in Ewigkeit.

(N. Nieborg, nach R. A. Schröder)

Oder wir nutzen die im Ev. Gesangbuch ab Seite 1243 abgedruckten Glaubensbekenntnisse, oder auch einmal das Glaubensbekenntnis, das Kurt Marti 2008 der Zürcher Landeskirche zur Diskussion stellte:

Ich vertraue Gott, der Liebe ist,
Schöpfer des Himmels und der Erde
Ich glaube an Jesus,
Gottes menschgewordenes Wort,
Messias der Bedrängten und Unterdrückten,
der das Reich Gottes verkündet hat
und gekreuzigt wurde deswegen,
ausgeliefert wie wir der Vernichtung,
aber am dritten Tag auferstanden,
um weiterzuwirken für unsere Befreiung,
bis Gott alles in allem sein wird.
Ich vertraue auf den heiligen Geist,
der in uns lebt,
uns bewegt einander zu vergeben,
uns zu Mitstreitern des Auferstandenen macht,
zu Schwestern und Brüdern derer,
die dürsten nach der Gerechtigkeit.
Ich glaube an die Gemeinschaft
Der weltweiten Kirche,
an den Frieden auf Erden
an die Rettung der Toten und
an die Vollendung des Lebens
über unser Erkennen hinaus.
12.10.2020


Glaube, Hören, Lautsprecherboxen…

Glaube kommt aus dem Hören, das ist Wunder und Alltägliches!

„Glaube kommt aus dem Hören“, sagt Paulus (Römer 10), und da kann man jetzt von einem Wunder sprechen, obwohl es zunächst ganz erklärbar ist: Sie alle kennen Begegnungen mit einem Menschen: da hören Sie Gedanken und es bewegen Gefühle, sie erleben etwas mehr voneinander. Ähnlich ist es, wo Gott uns begegnet. Als Gegenüber tritt er an uns heran. Oft verwirrend anders mit neuen Gedanken begegnet er uns und bewegt uns. Begegnungen mit Gott im Gottesdienst, mit der Heiligen Schrift oder in Menschen werden uns zu Erfahrungen unseres Glaubens.

Hören‐Aufnehmen gehört zentral zu jeder Begegnung. Mechanischer Schall wird umgewandelt in elektrische Signale und erreicht das Gehirn – das Ohr an sich ist ein Wunder. Um wie viel mehr ist es ein Wunder, wenn uns mit Worten etwas vom einzigartigen Gott in unseren Herzen erreicht. Im Alltag hören wir vieles, hören wir über manches hinweg und können offene Ohren haben. Eine Begegnung geschieht nur, wenn Worte erreichen und berühren. Am intensivsten ist Begegnung, wenn Gehörtes das Herz berührt.

Wenn uns also die große Wirklichkeit unseres Gottes erreichen will, sind da ehrlicherweise genug Widerstände zu überwinden, wir brauchen nicht auch noch ein akustisches Hörproblem, aber wir haben’s:

Die Lautsprecher in der Zionskirche sind 15 Jahre alt und nicht für den Bedarf der Kirche ausgelegt. Wir haben vor allem allsonntäglich ein Hör‐Problem, was wir dringend lösen müssen. Wenn der Heilige Geist schon bei uns Menschen das Beste gibt, sollten wir das unsere tun! Wir brauchen noch knapp 1000 € Spenden für Lautsprecherboxen, die das ihre tun – die Spende für die Zionskirche sei Ihnen nahegelegt!
26.09.2020


Gemeindebrief September 2020

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Die Kirchengemeinde Bladenhorst‐Zion veröffentlicht in diesen Corona‐Zeiten einen besonderen Gemeindebrief, um intensiver mit den Gemeindegliedern u. a. in Pantringshof in Kontakt zu sein.

Den Gemeindebrief können Sie hier im PDF‐Format herunterladen:
Gemeindebrief September 2020 (672 KiB)
08.09.2020


Dienstantritt und Vorstellung von Pfarrer Niels Nieborg

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Am 1. August hat Niels Nieborg seinen Dienst als gewählter Pfarrer in der Kirchengemeinde Bladenhorst‐Zion angetreten. Die feierliche Urkundenübergabe musste Corona‐bedingt im kleinen Kreis erfolgen.

Eine Feier mit der Gemeinde zur Einführung von Pfarrer Nieborg wird stattfinden, wenn die Situation es wieder zulässt.

Hier stellt sich Pfarrer Nieborg vor.
05.08.2020


Mund‐Nasen‐Schutz‐Aktion

In unserer Gemeinde ist bei älteren Menschen, in der nahegelegenen Einrichtung für Asylsuchende und bei den wieder beginnenden Gottesdiensten ein Bedarf an Mund‐Nasen‐Schutz angesichts der Corona‐Pandemie. Wir haben nach Möglichkeiten und Materialien gesucht, denn ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Virus ist für uns und andere wichtig. Wir setzen hierfür Spenden der Gemeinde ein.

Es gibt nun die umstritten‐wohltuende Pflicht für Bus und Bahn sowie den Einkauf, einen Mund‐Nasen‐Schutz zu nutzen. Gleichzeitig ist der Erwerb von Masken und auch Mund‐Nasenschutz nur eingeschränkt möglich für ältere Menschen, die i. d. R. zu Hause bleiben, für Asylsuchende und wenn man auf dem Weg zum Gottesdienst die Maske einfach vergessen hat.

So tat sich die Kirchengemeinde Bladenhorst‐Zion mit der Änderungsschneiderei Teli zusammen, um zum Selbstkostenpreis Mund‐Nasen‐Schutzmasken zu erwerben und an Menschen weiterzugeben, die sie dringend brauchen. Unserer Gemeinde ist es wichtig, an dieser Stelle für andere da zu sein, um besser durch diese Krise zu kommen.

Natürlich ist der Mund‐Nasen‐Schutz nur bedingt Schutz. Er ist für eine kurze Zeit, für den Weg und den Einkauf vorgesehen. Er erinnert, sich nicht ins Gesicht zu fassen, und an nötige Abstandsregeln. Er ist etwas Schutz für andere und sich selbst, wenn entsprechend gereinigt und sorgsam abgenommen. Dies ist uns bei der Weitergabe wichtig.

Die Aktion der Kirchengemeinde Bladenhorst‐Zion mit der Änderungsschneiderei Teli für Menschen der Gemeinde einen Mund‐Nasenschutz zur Verfügung zu stellen, ist ein kleiner Beitrag zur Verantwortung bei einer umstritten‐wohltuenden Pflicht.
03.05.2020

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Spendenaufruf für die Jugendarbeit der Gemeinde

Der Arche Zion e. V. engagiert sich für die Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Bladenhorst‐Zion. Möchten Sie den Arche Zion e. V. darin unterstützen, können Sie Ihre Spende, für die Sie auf Wunsch eine Spendenquittung erhalten können, im Gemeindebüro abgeben oder auf das folgende Konto überweisen.

Zahlungsempfänger:

Arche Zion e. V.

IBAN:
DE62 4325 0030 0004 4050 49

BIC:
WELADED1HRN

Nähere Informationen zum Arche Zion e. V. finden Sie hier.
11.02.2017